Ger 3403, 4cr., Frühling 2004

Gesa Zinn

M, Di, Do, F: 14-14:50 Uhr, Hum 468

 

Bürostunden: Di, Do: 12-1 & nach Vereinbarung

Büro: 457 Hum

Telefon: 726-8990

Email: gzinn@d.umn.edu

THEATER UND POETIK: HEUTE UND GESTERN

 

 

 

Texts: Bertolt Brecht. Herr Puntila und sein Knecht Matti.Berlin: Suhrkamp, 1965

Gerhart Hauptmann. Die Ratten.Stuttgart: Ernst Klett, 2003.

Urs Widmer. Top Dogs. Frankfurt a. M.: Verlag der Autoren, 2003.

Zusätzliche Texte werden ausgeteilt oder befinden sich in der Bibliothek (Reserve/E-Reserve); Ein Wörterbuch (Deutsch-Deutsch oder Deutsch-Englisch).

BENOTUNG: Beteiligung: 30%; Tagebücher: 20%; Vorträge: 2x10%; Quizzes: 10%; Endexamen (einschliesslich Aufführung): 20%

The Department is committed to making its courses available to all students who are adequately prepared and willing to participate. If there is any reason why you may have trouble meeting any of the expectations as they are outlined, please contact me right away and we will try to work out an accommodation.

If you miss more than 6 classes, you cannot earn an A in this course. You should have six free passes for illness and other unexpected difficulties. If you miss more than 9 classes, you cannot earn a B. If you miss more than 12 classes, you cannot earn a C.

Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt auf dem Lesen und Verstehen von Texten, insbesondere Theatertexten. Die ausgwählten Texte sind repräsentativ für verschiedene Zeitperioden, Genres und Schriftsteller, die im Kurs diskutiert und analysiert werden.Die Einführung in die Themen, die in den Theaterstücken angesprochen werden, erfolgt mit Hilfe von Gedichten so weit dieses möglich ist. Neben der Arbeit am Text arbeiten wir auch mit dem Text, d.h. wir lesen, sprechen und schauspielern, besonders am Ende des Kurses, wo eine Aufführung geplant ist. Praktische Arbeiten wie Sprechübungen, Sprachübungen, das Herstellen von Masken und Postern, Programmen und Kostümen gehören dabei genauso zu unserem Programm wie die schriftliche und mündliche Auseinandersetzung mit den Aussagen der Stücke. Das Ziel dieses Kurses ist eine Einführung in das Erleben von literarischen Texten, die uns unsere Welt und die Welt einer anderen Zeit und Kultur näherbringen. Ein zusätzliches Ziel ist der Ausbau unserer Sprachfähigkeiten, insbesondere unseres Vokabulars und unser Sprechen, aber auch der Ausdruck im Schriftdeutsch. Obwohl German 3406 kein Sprachkurs ist, wird der Kurs dazu benutzt, die sprachlichen Fähigkeiten, die Sie in vorangegangenen Kursen erlernt haben, auszuweiten. Als Voraussetzung dafür dient ein gutes Sprachverständnis und Sprachvermögen (normalerweise erkenntlich an den Zensuren A, B in vorangegangen Kursen). Studenten, die sprachlich nicht so gut vorbereitet sind, werden daraufhingewiesen, ihre sprachlichen Defizite auszugleichen (alleine oder mit Hilfe von Tutorinnen); Studenten, die ein D oder schlechter in einem der vorigen Kurse erhalten haben, sollten nicht an diesem Kurs teilnehmen.

Erwartungen: Es wird erwartet, dass Sie pünktlich und vorbereitet zum Unterricht kommen und auch zum Unterricht beitragen (sprechen, diskutieren, Fragen stellen!). Das letztere ist besonders wichtig in einem Seminar, in dem es weniger "Lectures" gibt als in einer Vorlesung, denn der Kurs wird von uns---mir und Ihnen---zusammen gestaltet. Erkenntlich wird das an dem relativ hohen Prozentsatz (30%) der Benotung für Ihre Beteiligung in diesem Kurs.Um sich zu beteiligen, bedarf es guter Vorbereitung; die findet zu Hause und kurz vor der Stunde statt (warm up). Arbeiten Sie nicht nur an Ihren Hausaufgaben, sondern wiederholen Sie auch Material von vorherigen Unterrichtsstunden.Machen Sie sich Notizen beim Lesen und stellen Sie Fragen (!) wenn etwas unverständlich erscheint. Unsere Quizze helfen Ihnen, sich wichtige Ausdrücke, Konzepte und Ideen anzueignen und hoffentlich im Langzeitgedächtnis zu speichern. Sie sollen ein Ansporn für Sie sein, sich Vokabular auf täglicher Basis anzueignen und sich mit Ideen, Konzepten und geschichtlichen Ereignissen so vertraut zu machen, dass Sie sie schriftlich erklären können (Quizformat: Vokabelabfrage sowie kurze Antworten auf Fragen [Definitionen, Beschreibungen]). Das schlechteste Ihrer Quizze geht nicht mit in die Benotung ein.

Tagebucheintragungen sind schriftliche Kurzessays (ca. 500 Wörter), die Sie als Antwort auf eine Frage oder Aufgabe vorbereiten. Der Inhalt Ihrer Eintragung (das, was Sie zu sagen haben) ist dabei am wichtigsten und erhält eine Note. Ihre sprachlichen Fähigkeiten werden aber auch benotet. Es ist daher wichtig, dass Sie sich einige Tage vor dem Abgabetermin Ihres Essays Überlegungen zum Inhalt und der Organisation machen, damit Sie nach dem Niederschreiben Ihrer Antworten auf Struktur und Sprache konzentrieren können. (Tutorinnen stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung--a free gift (!) in unserer teuren Welt), und ich habe auch meine Bürostunden (und hänge auch gerne welche dran, nach Absprache mit Ihnen). Tagebücher mit sehr vielen Elementarfehlern (welche dazu gehören werden wir im Kurs besprechen) müssen neu geschrieben werden (der Inhalt bleibt der gleiche) und wieder eingereicht werden.Die Zensur einer Tagebucheintragung kann sich nach einem re-write verbessern.

Es gibt neben Ihrer mündlichen Beteiligung im Kurs für Sie zwei Chancen, Ihr Wissen und Ihre sprachlichen Fähigkeiten ausführlicher zu vertiefen und auszuprobieren. Einmal in einem Vortrag oder einer Diskussionsleitung (Sie sind alleine dafür verantwortlich) und einmal als Vortrag/Diskussionsleitung in Teamarbeit mit einer/einem Mitstudentin/Mitstudenten. Die Vorträge sollten nicht länger als 10 Minuten sein, die Diskussionsleitung ca. 20 Minuten. Bei beiden (Einzel-und Teamarbeit) sollten visuelle Mittel eingesetzt werden, um den Inhalt darzustellen (Bilder, Photos, Filme, Clips als Hand-out, Webseite, Video, CD, etc.

Wir beginnen unseren Kurs mit dem Lesen eines mittelschweren sprachlichen Textes und enden mit einem leichten Text, der von uns gekürzt, umgeschrieben und aufgeführt wird. Der schwierigste Text, Die Ratten, wird in der Mitte des Semesters behandelt. Diese Aufteilung ermöglicht uns ein Eingewöhnen an das Arbeiten mit Texten am Anfang des Kurses und ein "leichteres" und hoffentlich spassiges Abklingen des Kurses mit einer Theateraufführung am Ende. Hier machen Sie Theater heute mit allem was dazu gehört: Bühnenausstattung, Kostüme, Programmheft, Zuschauer . . . diese Aufführung soll Spass machen und zugleich Teil Ihres Endexamens sein (Benotung: Aussprache, Einsatz/Vorbereitung). Der andere Teil ist ein Gruppengespräch über Ihre Aufführung sowie ein 30-minütiges schriftliches Examen.

Machen Sie mit, setzen Sie sich ein, engagieren Sie sich und Sie lernen viel Neues auf Deutsch über deutsche Geschichte, Kultur und Literatur, über die Welt im allgemeinen und über sich selbst! Ich freue mich auf Sie und unser Lernen miteinander und voneinander.

Datum KLASSE VORBEREITUNG
Dienstag, d. 20. Januar 2004 Einführung Lesen des Syllabus'
Donnerstag, d. 22. Januar   Brecht, Herr Puntila u. sein Knecht Matti (PUM)
Freitag, d. 23. Januar PUM PUM
2 Montag, d. 26. Januar PUM PUM
Dienstag, d. 27. Januar Prolog PUM
Donnerstag, d. 29. Januar & Freitag, d. 30. Januar Prolog, PUM, Quiz 1; Expectations &Requirements: German Studies/Upper Division Courses in Foreign Languages PUM; Quiz
3 Montag, d. 2. Februar PUM (Inhalt);Tagebuch I PUM; Tagebuch I
Dienstag, d. 3. Februar PUM PUM
Donnerstag, d. 5. Februar Das Ende von PUM PUM
Freitag, d. 6. Februar Das Ende von PUM PUM
4 Montag, d. 9. Februar Die Figuren Puntila&Matti PUM
Dien stag, d. 10. Februar    
Donnerstag, d. 12. Februar Brecht, Episches Theater, Volkssbstück, Vortrag; Tagebuch II Was ist das? Episches Theater (Tagebuch II)
Freitag, d. 13. Februar Brecht, Episches Theater, Volksstück; Was ist das? Volksstück
5 Montag, d. 16. Februar Poster für PUM; Quiz 2 Bastelsachen: Farben, Klebe, Stoff, Pinsel mitbringen; Quiz
Dienstag, d. 17. Februar    
Donnerstag, d. 19. Februar Poetik Hauptmann, Die Ratten (R)
Freitag, d. 20. Februar Poetik (R)
6 Montag, d. 23. Februar Einführung: Hauptmann, Dialekt; Tagebuch III R; Was ist ein Dialekt? (Tagebuch III)
Dienstag, d.24. Februar R; Stichwortprotokoll R; Stichwortprotokoll
Donnerstag, d. 26. Februar R, Modernes Grossstadtleben; Vortrag 1 R; Die Stadt u. die Moderne (Stichworte)
Freitag, d. 27. Februar R; Charakterisierung; Quiz 3 R; Personencharakterisierung: 1. Eindruck; Quiz

7 Montag, d. 1. März

R; Tagebuch IV R; Tagebuch IV
Dienstag, d. 2. März R, erste Eindrücke der Personen; Theatermasken R, Bastelsachen: Farben, Klebe, Stoff, Pinsel mitbringen
Donnerstag, d. 4. März R; Theatermasken; Rattensymbolik R; Beschreibung der Masken
Freitag, d. 5. März R; Rattensymbolik R: Untersuchung des Textes zur Rattensymbolik
8 Montag, d. 8. März Literatur als Spiegel der sozialen Wirklichkeit; Gruppenarbeit (TEAM 1); Quiz 4 Quiz
Dienstag, d. 9. März Literatur als Spiegel der sozialen Wirklichkeit; Gruppenarbeit (TEAM 2) Stichworte
Donnerstag, d. 11. März Literatur als Spiegel der sozialen Wirklichkeit; Gruppenarbeit (TEAM 3) Stichworte
Freitag, d. 12. März Literatur als Spiegel der sozialen Wirklichkeit; Gruppenarbeit (TEAM 4) Schreiben???Allerletzter Abgabetermin für überarbeitete Tagebücher !!!!!
Vom 15. bis 19. März Frühlingsferien Ausschlafen, Nichtstun, Entspannen
9 Montag, d. 22. März Poetik Widmer, Top Dogs (TD)
Dienstag, d. 23. März Poetik TD
Donnerstag, d. 25. März TD: Einführung TD
Freitag, d. 26. März TD: Rollenverteilung; Struktur; Quiz 5 TD, Quiz 5
10 Montag, d. 29. März TD: Rollenverteilung; Outplacement TD; Stichworte: Verhörgespräche, Interviewgespräche
Dienstag, d. 30. März TD; Typen des Gesprächs im Drama  
Donnerstag, d. 1. April TD; die Sprache des Militarismus  
Freitag, d. 2. April Tagebuch V Sprache & Sprechen in TD (Tagebuch V)
11 Montag, d. 5. April TD, Vortrag/Gruppenleitung (1. Fall: Hanspeter Müller; 2. Fall: Susanne Wrage) Stichworte: 1.& 2. Fall
Dienstag, d. 6. April TD, Vortrag/Gruppenleitung (3. Fall: Michael Neuenschwander; 4. Fall: Gilles Tschudi) Stichworte: 3. & 4. Fall
Donnerstag, d. 8. April TD, Vortrag/Gruppenleitung (5. Fall: E. Heinrich Krause; die 6. Szene: "Blöde Kuh") Stichworte: 5. Fall und 6. Szene
Freitag, d. 9. April (Good Friday) TD; Gespräch mit Urs Widmer,  
12 Montag, d. 12. April Top Dogs: Realität??? Quiz 6 Ideen zur Kürzung von Top Dogs; Quiz 6
Dienstag, d. 13. April Bearbeitung: Unser TOP DOGS (gekürzte Fassung) Bearbeitung
Donnerstag, d. 15. April Bearbeitung: Unser TOP DOGS (gekürzte Fassung) Bearbeitung (Rollenverteilung)
Freitag, d. 16. April Kopie der Kurzfassung (einreichen) Kurzfassung auf Grammatik & Struktur überprüfen
13 Montag, d. 19. April Besprechung der Kurzfassung; Lesen der Rollen Rollenlernen; POSTER&Masken
Dienstag, d. 20. April Lesen der Rollen, Quiz 7 Rollenlernen; Kostüm, Quiz
Donnerstag, d. 22. April Spielen der Rollen (mit Text) Rollenlernen; Programmheft (lay-out)
Freitag, d. 23. April Spielen der Rollen mit Kostüm & Text Rollenlernen; Props
14 Montag, d. 26. April Spielen der Rollen mit Kostüm & Props & ohne Text Rollenlernen; Programmheft: Inhaltsangabe zum Stück;
Dienstag, d. 27. April Spielen der Rollen mit Kostüm & Props & ohne Text Programmheft: Über Urs Widmer
Donnerstag, d. 29. April   Programmheft: Vokabeln
Freitag, d. 30. April Unsere Top Dogs  
15 Montag, d. 3. Mai Generalprobe  
Dienstag, d. 4. Mai Aufführung ??  
Donnerstag, d. 6. Mai Aufführung??  
Freitag, d. 7. Mai    
Vom 10. bis 14. Mai Examenswoche  
German 3403 Final wird spaeter bekanntgegeben (mündlich & schriftlich)